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Exploring Difference -
Integrating Lifelong Learning into Universities' Missions

Fünfte Tagung der Reihe "International Dialogue on Education Berlin":

Internationale Experten diskutieren über Weiterbildung an Hochschulen

 

19. Oktober 2009

Botschaft von Kanada, Leipziger Platz 17, 10117 Berlin


Fachleute aus Australien, Großbritannien, Kanada und den USA stellen erfolgreiche Modelle und Erfahrungen der hochschulbezogenen Weiterbildung in ihren Ländern vor.

Demografische Veränderungen, zunehmende globale Verflechtungen und der beschleunigte technologische Fortschritt führen zu immer höheren Qualifikationsanforderungen an Erwerbstätige. Das im Rahmen einer Erstausbildung erworbene Basiswissen muss heute kontinuierlich durch aktuelles Anwendungs- und Praxiswissen ergänzt werden. "Lebenslanges Lernen" spielt aber - gemessen an den von Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit formulierten Anforderungen und Erwartungen - an deutschen Hochschulen (noch) eine sehr bescheidene Rolle, besonders im Vergleich zu den beteiligten Partnerländern der ID-E-Reihe.

Auf der Konferenz werden erfahrene Referentinnen und Referenten im Plenum sowie in parallelen Workshops aus ihren Ländern berichten und dabei erfolgreiche Weiterbildungsmodelle an ihren Institutionen zur Diskussion stellen. Im Mittelpunkt stehen dabei die bildungspolitischen Voraussetzungen und konkreten institutionellen Rahmenbedingungen und Organisationsformen, die die Einbindung von Lebenslangem Lernen in Hochschulen ermöglichen und begünstigen. Wie kann eine Balance zwischen der Angebotsorientierung der Hochschulen und der Nachfrageorientierung des Weiterbildungsmarktes erreicht werden? Wie können nachhaltige Modelle und Anreizsysteme für die Finanzierung von Lebenslangem Lernen an Hochschulen aussehen?

ID-E Berlin ist eine gemeinsame Initiative des British Council in Deutschland, der Group of Eight - Australia, der deutschen Fulbright Kommission, der Kanadischen Botschaft in Berlin sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, mit regelmäßigen Veranstaltungen aktuelle hochschulpolitische Debatten in Deutschland durch Impulse aus dem Ausland zu bereichern und in einen globalen Zusammenhang zu stellen. An der Veranstaltung nehmen Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen aus der ganzen Bundesrepublik sowie von Wissenschaftsorganisationen und Ministerien teil.